I BIMS


„I bims“ bedeutet angeblich in der modernen SMS-Sprache „Ich bin es“. Aber man könnte damit auch meinen „Ich sitze gerade in der Bim“. Die Straßenbahn wurde in Wien früher immer liebevoll die BIM genannt. Dieses FRÜHER konnten die Kinder der Nachmittagsgruppe der 3B (Schuljahr 2017/18) im Verkehrsmuseum-Remise besichtigen.

Die alten Straßenbahnen sehen für die Kinder interessant und „ganz anders“ aus, als sie die moderne Straßenbahn kennen. Sie kennen die modernen Straßenzüge mit automatisch schließenden Türen, geheizte Waggons und eine eigene Kabine für den Fahrer.

Früher?
Früher war für ein Kind die Fahrt mit der Straßenbahn ein Erlebnis. Zuerst musste man sehr gelenkig sein, um die hohen Stufen zu erklimmen. Der Fahrer war von den Fahrgästen nur durch eine Eisenstange, die er hochklappen konnte, getrennt. Der Weg zum Wageninneren war durch eine hölzerne Schiebetüre mit Messinggriffen getrennt. Diese wurde immer von den Fahrgästen händisch geschlossen, damit die Kälte nicht zu den sitzenden Fahrgästen strömte.

Als Kind stand man gerne vorne beim Fahrer. An der Eisenstange, welche ungefähr in Bauchhöhe eines Erwachsenen war, konnte man sich gut anhalten und den Fahrer genau beobachten. Er betätigte eine große Kurbel einmal rings im Kreis herum und dann wieder rechts. Wenn ein Auto die Schienen verstellte, was übrigens nicht so oft vorkam, dann stieg der Fahrer auf eine kleine bewegliche Metallplatte am Boden und es klingelte ganz laut: „Bim, bim, bim“

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