Eine Schultüte voll Begabungen

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Kinder kommen mit einer „Schultüte“, die durch die vorschulische Entwicklung mehr oder weniger gefüllt ist, in die erste Klasse. Diese Tüte ist bereits mit etwas Selbstständigkeit, Gruppenfähigkeit, Arbeitshaltung, Mengenauffassung, Sprachverständnis, Lesevoraussetzungen, visueller und auditiver Wahrnehmung und einem gewissen Maß an Grob- und Feinmotorik gefüllt.

Um die besonderen Begabungen der einzelnen Kinder möglichst bald herauszufinden, hat die Beobachtung der Schüler/innen am Anfang der Schullaufbahn in der 1b (Schuljahr 2014/15) bei mir, der Klassenlehrerin Dipl. Pädn. Ilse Theil, einen hohen Stellenwert.

In den ersten Schulwochen fallen besondere Merkmale des Denkens, Lernens, Sozialverhaltens und der Arbeitshaltung der Kinder auf. Je mehr Kriterien zutreffen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein besonders begabtes Kind handelt.

Um die individuellen Begabungen zu entdecken, biete ich den Schüler/innen zahlreiche Gelegenheiten, um ihre Talente zu zeigen.
Durch eine begabungsfördernde Lernlandschaft, die ich für alle Kinder bereitstelle, haben diese trotz unterschiedlichem Ausgangspotenzial die Möglichkeit, schneller oder langsamer zu lernen. Die Verschmelzung von Akzeleration und Enrichment bietet meiner Ansicht nach, die optimale Förderung.
Die praktische Umsetzung erfolgt zum Beispiel während des Projektunterrichts durch projektorientierte Angebote, freie Themenstunden und offenes Lernen.

Zusätzlich schenke ich den Kindern Beachtung und Anerkennung zur Stärkung ihres Selbstwertgefühls. Die Wertschätzung und das Interesse an jeder individuellen Schüler/innen-Persönlichkeit haben bei mir einen hohen Stellenwert.

Bericht der Klassenlehrerin Dipl.Pädn. Ilse Theil

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