Der kleine Tag


Bei einer Lebenserwartung von 100 Jahren, gibt es 36.500 Tage in unserem Leben.
Es sind viele Tage, denen wir nur wenig Bedeutung schenken, die unseren Alltag ausmachen.
Es gibt aber auch besondere Tage. Tage, an die wir uns gerne erinnern oder lieber aus unserem Leben streichen würden.
„Der kleine Tag“, die Theateraufführung der MSK1 im Rahmen der „Sommerfestspiele der VS Eslarngasse 2018“ hinterfragt diese Gegebenheit.

Der Inhalt der Geschichte ist leicht erzählt:

Der „kleine Tag“ darf für einen Tag auf Besuch auf die Erde. Er erlebt einen ganzen Tag, einen „Alltag“:

Eine Familie zieht in eine neue Wohnung um.
Die Kinder spielen auf dem Schulhof. Die Mutter bringt den kleinen Hund in der Pause vorbei.
Die Bauarbeiter arbeiten auf der Baustelle. Alle Menschen erledigen ihre Tagesgeschäfte.
Zwei Verliebte treffen einander und freuen sich über diesen schönen Augenblick, in dem sie glücklich sind.
Die Familie macht am frühen Abend ein Picknick. Nur so, nicht um jemanden zu imponieren oder weil es Geld bringt.
Am Abend kommen die Menschen zu einem Konzert.

Der kleine Tag sieht am Himmel den kleinen Stern. Er weiß, er muss zurück zu den anderen Tagen.
Diese erwarten ihn schon. Sensationslustig erwarten sie seinen Bericht.
Sie warten auf „tolle“ Ereignisse. Dabei zählen sie Ereignisse auf, die oft von einem negativen Erlebnis geprägt sind, eigentlich „traurige“ Ereignisse.

Voll Sehnsucht erinnert sich der „kleine Tag“ an seinen Besuch auf der Erde und erkennt: Es sind die kleinen Dinge, die unsere Tage wertvoll machen.

Die Aufführung enthielt berührende musikalische Darbietungen, welche diese zu einem emotionalen Erlebnis machten.

Top