Verschiedene Kirchen


Alle Kinder kennen die eigene Kirche. Um einen Zugang zu den anderen Religionen zu haben, ist eine Möglichkeit, die „anderen“ Kirchen kennen zu lernen. Die Schüler/innen der 2A besuchten gemeinsam mit ihrer Religionslehrerin die evangelische und die russisch-orthodoxe Kirche.

In der evangelischen Kirche entdeckten die Kinder gleich links beim Eingang die gestaltete Wand. Die Frau Pfarrerin erklärte dazu, dass hier die Fotos von den neuen Gemeindemitgliedern, von den getauften Kindern, von den jugendlichen Konfirmant/innen und von den Verstorbenen der letzten Zeit sind.

Dann durften sich die Kinder eine Blume oder einen Stein nehmen und im Kirchenraum umhergehen. Den Stein sollten sie dorthin legen, wo sie eine Frage hätten. Die Blume sollten sie an eine Stelle legen, die ihnen gefiele.

Eine Puppe, Pfarrer Lukas, im schwarzen Talar mit Beffchen, lockte die Kinder wieder zurück zur Frau Pfarrerin, Die Kinder zeigten ihr, wo ein Stein lag. Dort beantwortete sie Fragen, erklärt warum es so „wenige Bilder“ gebe, erzählte vom Taufbrunnen, von der Osterkerze, von der letzten Sonntagsmesse, wo die Baumscheiben gebraucht worden waren.

In der evangelischen Kirche bleibt die Bibel immer offen liegen, denn sie ist der Mittelpunkt. Das „Wort“ ist den evangelischen Gläubigen besonders wichtig. Auch bei der Gestaltung der Messe sind viele gläubige Menschen, die mithelfen, mitdienen. In einer eigenen Liste sind die Tätigkeiten, die Dienste, genau vermerkt. Eine „Minidarstellung“ von Martin Luther verzierte diese Liste.

In der russisch-orthodoxen Kirche übernahm ein Kind, das diese Kirche sehr gut kennt, die Führung. Leider durfte in dieser Kirche nicht fotografiert werden.

Alle Kinder waren von den wunderschönen, kostbaren Bildern beeindruckt. Die orthodoxen Gläubigen begegnen diesen Bildern mit einem orthodoxen Kreuzzeichen und einem Kuss.
Auf dem Rückweg zur Schule gingen die Kinder noch an der evangelisch-koreanischen Kirche vorbei.

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