Im Garten Gottes


In der Religionsstunde für römisch-katholische Schüler/innen las die Lehrerin den Kindern eine Geschichte aus der Bibel vor. Die Kinder gestalteten nach dem Text ein Bild.
Am Ende der folgenden Geschichte, betrachteten die Kinder das gestaltete Bild und sie erkannten: „Die Erde ist der Garten Gottes! Unsere Erde ist der Garten Gottes!“

Die Lehrerin erzählt:
„Eine Antwort auf die Frage nach dem Anfang, steht in der Bibel. Sie steht gleich nach dem Schöpfungsgedicht.
Der Schreiber dieser Geschichte wird Jahwist genannt, weil er den Gottesnamen Jahwe verwendet. In der deutschen Übersetzung steht für Jahwe das Wort Herr.
Die Menschen sind für Gott wichtig. Er vertraut ihnen und gibt ihnen einen Auftrag.

Der Jahwist erzählt:
Zurzeit, als Gott, der Herr, Erde und Himmel machte, gab es auf der Erde noch
keine Feldsträucher und es wuchsen noch keine Feldpflanzen; denn Gott, der Herr, hatte es auf die Erde noch nicht regnen lassen, und es gab noch keinen Menschen, der den Ackerboden bestellte; aber Feuchtigkeit stieg aus der Erde und tränkte die ganze Fläche des Ackerbodens.

Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in
seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen. –
Dann legte Gott, der Herr, in Eden, im Osten, einen Garten an und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte.

Gott, der Herr, ließ aus dem Ackerboden allerlei Bäume wachsen, verlockend
anzusehen und mit köstlichen Früchten, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.
Ein Strom entspringt in Eden, der den Garten bewässert.
Gott, der Herr nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden,
damit er ihn bebaue und hüte.“

Frage an die Kinder: „Welchen Auftrag gibt Gott den Menschen? Was meint die Bibel mit dem Garten Gottes?“

Die gezeichneten Bilder der Kinder in den Heften festigten die Erinnerung an diese Stunde.
(Der Text ist aus dem Religionsbuch 4 „Du traust mir was zu“)

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